AG Streuobst

Details zum Termin

Sensenkurs

Unser AG Streuobst Mitglied Karsten Mikeska führt in das Mähen mit der Sense in Theorie und Praxis ein:

- Bestandteile einer Sense
- Sicherheitsregeln beim Umgang mit der Sense
- Einstellung der Sense
- Schärfen mit dem Wetzstein
- der Bewegungsablauf
- ermüdungsfreies Mähen mit der Sense

Treffpunkt ist am NABU Haus. In der erste Stunde wird die Theorie erklärt, danach geht es in die Wiese, um den Praxisteil durchzuführen.

Bitte mitbringen:
schnittfeste Schuhe, lange Hose. Je nach Witterung: wasserfeste Kleidung, warme Kleidung, Sonnenschutz (denn der April macht was er will).

Wenn vorhanden:
Sense und Sensenwerkzeug.

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Wenn der Sensenmann kommt, bedeutet das nichts Gutes, nicht jedoch am Sonntag den 30.04.2023. Um 10 Uhr konnten die Teilnehmer des Sensenkurses zunächst in Theorie und dann in Praxis die Handhabung mit der Sense üben. Karsten erklärte auf dem NABU-Gelände die Bestandteile der Sense und jeder konnte danach seine Sense auf die eigene Körpergröße und Bedürfnisse einstellen. Es wurde Sicherheitshinweise und das Wetzen der Sense besprochen und praktisch vorgeführt.

Im Anschluss ging es auf eine Streuobstwiesen, wo die praktische Unterweisung zur Fußstellung, Körperhaltung und zum richtigen Bewegungsablauf beim Sensen erfolgte. Nun konnte sich Teilnehmer selbst versuchen und einige Meter des hoch gewachsenen Grases sensen.
 
Das Mähen mit der Sense ist die schonendste Art eine Wiese zu mähen, dabei werden Insekten nicht verletzt oder getötet und die Vielfalt und das Leben bleibt erhalten. Geübte Sensenmäher stehen einem Motormäher in puncto Geschwindigkeit in nichts nach!
 
 

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Vergangene Termine der AG Streuobst

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Sensenkurs

Unser AG Streuobst Mitglied Karsten Mikeska führt in das Mähen mit der Sense in Theorie und Praxis ein:

- Bestandteile einer Sense
- Sicherheitsregeln beim Umgang mit der Sense
- Einstellung der Sense
- Schärfen mit dem Wetzstein
- der Bewegungsablauf
- ermüdungsfreies Mähen mit der Sense

Treffpunkt ist am NABU Haus. In der erste Stunde wird die Theorie erklärt, danach geht es in die Wiese, um den Praxisteil durchzuführen.

Bitte mitbringen:
schnittfeste Schuhe, lange Hose. Je nach Witterung: wasserfeste Kleidung, warme Kleidung, Sonnenschutz (denn der April macht was er will).

Wenn vorhanden:
Sense und Sensenwerkzeug.

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Wenn der Sensenmann kommt, bedeutet das nichts Gutes, nicht jedoch am Sonntag den 30.04.2023. Um 10 Uhr konnten die Teilnehmer des Sensenkurses zunächst in Theorie und dann in Praxis die Handhabung mit der Sense üben. Karsten erklärte auf dem NABU-Gelände die Bestandteile der Sense und jeder konnte danach seine Sense auf die eigene Körpergröße und Bedürfnisse einstellen. Es wurde Sicherheitshinweise und das Wetzen der Sense besprochen und praktisch vorgeführt.

Im Anschluss ging es auf eine Streuobstwiesen, wo die praktische Unterweisung zur Fußstellung, Körperhaltung und zum richtigen Bewegungsablauf beim Sensen erfolgte. Nun konnte sich Teilnehmer selbst versuchen und einige Meter des hoch gewachsenen Grases sensen.
 
Das Mähen mit der Sense ist die schonendste Art eine Wiese zu mähen, dabei werden Insekten nicht verletzt oder getötet und die Vielfalt und das Leben bleibt erhalten. Geübte Sensenmäher stehen einem Motormäher in puncto Geschwindigkeit in nichts nach!
 
 

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Kurzbeschreibung der Ziele und Aktivitäten

Die Stadt Friedrichsdorf war noch bis in die 1970er Jahre eine der Streuobst-Hochburgen im Vordertaunus. Der Obstbaumbestand umfasste mehrere 10.000 Bäume und nahm große Teile der landwirtschaftlichen Flächen in allen Stadtteilen ein. Durch den zunehmenden Siedlungsdruck, die Intensivierung der Landwirtschaft und die - aus heutiger Sicht - mangelnde Wirtschaftlichkeit wurde der Hochstamm-Obstbau in der Feldflur zunehmend verdrängt und ist heute nur noch fragmentarisch erhalten geblieben. Noch vorhandene Streuobstbestände sind überwiegend in einem sehr schlechten Pflegezustand bzw. stark überaltert und werden in 10-20 Jahren ganz verschwunden sein. Die Obstwiesen werden immer kleinteiliger, größere zusammenhängende Obstwiesen, die ökologisch besonders wertvoll sind, sind kaum noch vorhanden.

Die AG Streuobst der NABU Ortsgruppe Friedrichsdorf möchte mit ihrer Arbeit einen Beitrag zum Erhalt der lokalen Streuobstwiesen leisten. Der damit verbundene Naturschutz und die Förderung der Artenvielfalt durch die Pflege und Nutzung dieser - auch kulturhistorische bedeutenden - Landschaftselemente liegen uns dabei besonders am Herzen.

Im Mittelpunkt unserer Aktivitäten steht der Apfeltag, den wir jährlich zusammen mit den Grundschulen aus allen Friedrichsdorfer Stadtteilen durchführen. Unterstützt werden wir hierbei durch die Umweltbeauftragte der Stadt Friedrichsdorf. Am Apfeltag sammeln die Schülerinnen und Schüler Streuobstwiesenäpfel auf den uns zur Verfügung stehenden Flächen. Aus den Äpfeln wird der bekannte und beliebte "Friedrichsdorfer Apfelsaft" gekeltert. Einen Teil des Saftes bekommen die Schulen als "Lohn", der Rest wird verkauft und damit die Pflege der Streuobstwiesen finanziert.

Wir erstellen Pflege- und Nutzungspläne für möglichst große bzw. zusammenhängende Streuobstflächen und kümmern uns um die sachgerechte Pflege der von der AG Streuobst genutzten Flächen. Darüber hinaus organisieren wir den Friedrichsdorfer Obstbaumverkauf, bei dem die Bürger zur Pflanzzeit im Spätherbst (hochstämmige) Obstbäume bestellen können.

Zusätzlich betreiben wir Wissensvermittlung zu Themen der Obsterzeugung und -verwertung, z.B.:

  • zur Pflanzung und Pflege von Hochstamm-Obstbäumen im Grünland,
  • zum sachgemäßen Obstbaumschnitt und zur Veredelung von Obstbäumen,
  • Pflege der Unterkultur, z.B. durch schonendes Mähen mit der Sense,
  • zur handwerklichen Herstellung von regionaltypischem Apfelwein,
  • zu Naturschutz- und umweltpädagogischen Aktivitäten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.